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Diese Farben, auch Sonderfarben oder Volltonfarben genannt, eignen sich besonders dann, wenn Sie die Echtfarben Ihrer Firma für Werbezwecke einsetzen möchten. Wurde einmal eine Pantone- oder HKS-Farbe ausgewählt, kann jeder, der mit diesen Farben druckt, auf genau diesen Farbton zugreifen – alle verwenden dieselbe Farbe.
In Druckverfahren wie Sieb-, Spezialsieb- oder Tampondruck (sowie teilweise im Transferdruck) wird generell mit Echtfarben gedruckt. In diesem Fall suchen wir eine Pantone- oder HKS-Farbe heraus, die der gewünschten Farbe so nah wie möglich kommt, und verwenden diese dann auch in Folgeaufträgen, damit die Drucke einheitlich bleiben. Generell wird bei diesen Druckarten pro Farbe gedruckt. Eine Echtfarbe zählt als 1-farbig.
RGB-Farben sind für den digitalen Bereich gedacht. Alles, was man am Computer, Tablet oder Smartphone betrachtet, wird mit RGB-Farben dargestellt. Da diese auf Licht basieren, wirken sie besonders kräftig. Das Kürzel RGB setzt sich aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammen, aus denen alle anderen Farben gemischt werden. Möglich ist das, weil hier mit Lichtfarben gearbeitet wird.
Sobald etwas gedruckt wird, werden diese Farben in CMYK umgewandelt. CMYK steht für die Anfangsbuchstaben der Farben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key (Schwarz). Dieses Farbsystem kommt beim Foto- und Digitaldruck zum Einsatz – und hier gibt es unabhängig von der Anzahl der Farben nur einen Preis.
Gerne passen wir Ihre Firmenfarben für den Druck an, egal in welchem Dateiformat Sie uns diese zukommen lassen.


Pantone bietet auf seiner Website ein Tool an, mit dem sich Farben direkt in Pantone-Töne umwandeln lassen. Man kann dort Farbnamen eingeben, einen Hexcode angeben oder über ein Farbrad einen Ton anwählen – Pantone schlägt dann passende Pantone-Töne vor.
Pantone Color Finder
Daneben gibt es eine kostenpflichtige Lösung von Pantone: die Pantone Connect App, die zusammen mit einer Color Card verwendet wird. Damit hat man Zugriff auf die gesamte Pantone-Bibliothek sowie ein Tool zur Farberkennung im Alltag. Mit der App und der Color Card lassen sich Fotos von Objekten aufnehmen und der entsprechende Pantone-Farbwert ermitteln.
In unserem Shop finden Sie eine Vielzahl an Werbeartikeln, die mit verschiedenen Druckverfahren veredelt werden können. Da nicht alle Veredelungstechniken auf das CMYK-Farbsystem zurückgreifen können, arbeiten einige mit anderen Farbsystemen.
Zu unseren Veredlungsarten zählen:
Zunächst ist es wichtig zu verstehen das Druckfarben in sich niemals leuchtend sein können. Egal wie hell oder grell diese Farben auf einem Monitor aussehen, so muss man immer im Hinterkopf behalten, das die gedruckte Ausführung meist dunkler und dumpfer wirkt. Es ist das Licht vom Computer-Monitor oder vom Display des mobilen Endgeräts das mit Leichtigkeit zum Beispiel ein unglaublich intensives Magenta produzieren kann. Das RGB-Farbspektrum, welches für digitale Medien wie Webseiten oder Fernsehen angewandt wird, umfasst, bei Standard-Speichermedien mit 8-bit, rund 16 Millionen verschiedene Farben, die auch in ihrer Helligkeit sehr nuanciert ist. Da Papier oder Textilien jedoch kein eigenes Licht produzieren, und die Farben selbst auch nicht leuchten, ist die abgedruckte Farbe dann matter und dunkler. Vor allem im Digitaldruck, dem CMYK-Druck werden dann Farben nacheinander aufgebracht, je mehr Farbschichten hierbei entstehen, desto dunkler werden die Farben dann.
Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass Druckfarben nie leuchtend wirken können. Egal wie hell oder grell eine Farbe auf dem Monitor aussieht – die gedruckte Version wirkt meist dunkler und matter. Es ist das Licht des Monitors oder Displays, das zum Beispiel ein intensives Magenta erzeugen kann. Das RGB-Farbspektrum umfasst bei Standard-Speichermedien mit 8-bit rund 16 Millionen Farben, sehr nuanciert in der Helligkeit. Da Papier oder Textilien kein eigenes Licht erzeugen und die Farben selbst auch nicht leuchten, ist die gedruckte Farbe entsprechend matter und dunkler. Besonders im Digitaldruck (CMYK) werden Farben schichtweise aufgetragen. Je mehr Schichten, desto dunkler das Ergebnis.
Sobald ein Bild oder Text an den Drucker geschickt wird, wechseln wir vom RGB- ins CMYK-Spektrum. Dabei werden aus vier Grundfarben die Druckfarben „gemischt", allerdings nicht wie Wandfarbe, sondern so, dass viele kleine Farbpunkte so gesetzt werden, dass sie für das Auge eine einzige Farbe ergeben. Mit bloßem Auge sind diese Punkte nicht zu erkennen, dafür gibt es spezielle Lupen. Es greift hier das Gesetz der Nähe: Viele kleine, verschiedenfarbige Punkte nehmen wir als zusammengehöriges Ganzes wahr.
Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der vier Grundfarben zusammen: Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key, was im klassischen Sinne für Schwarz steht. Theoretisch lässt sich aus Cyan, Magenta und Gelb auch Schwarz mischen. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass ein wirklich tiefes Schwarz so nicht erreichbar ist, weshalb Schwarz als eigene Farbe verwendet wird. Das verbessert Kontraste und spart zudem Farbe.
Im professionellen Werbedruck kommt CMYK im Digital- und Offsetdruck vor. Die Geräte sind im Grunde größere Versionen der Heimdrucker, die viele kennen. Sie drucken ebenfalls mit CMYK-Farbkartuschen, die einzeln austauschbar sind. Je nachdem, was gedruckt wird, verbraucht man mehr oder weniger der einzelnen Farben. Das macht Wartung und Instandhaltung einfacher.
CMYK findet sich vor allem in der Papier- und Verpackungsindustrie: Plakate, Kataloge, Zeitschriften – all das wird im Digital- oder Offsetdruck hergestellt. Ein Digitaldruck bietet sich besonders dann an, wenn das Motiv Farbverläufe, Schatten oder viele Farben enthält, also bei Fotos, Illustrationen oder mehrfarbigen Logos.
Ein System, das auf dem Mischen von Farben basiert, hat auch seine Schwachstellen. Sobald ein technisches Problem an einer Farbkartusche oder -düse auftritt, kann das Farbergebnis abweichen. Fehlt beispielsweise Gelb, werden Bilder in den Komplementärfarben gedruckt. Grüne Wiesen erscheinen dann blau. Verstopfte Druckdüsen oder eingetrocknete Tintenreste können außerdem Streifen im Druck verursachen.
Ein weiteres Problem ist ein zu hoher Farbauftrag. Der maximale Wert von ca. 300% sollte nicht überschritten werden, da die Farbe sonst nicht richtig trocknet, verschmiert oder das Papier sich wellt. Zudem lassen sich im Vergleich zum RGB-Farbsystem weniger Farben darstellen: Helle, leuchtende Farben, insbesondere Neon, kräftiges Grün oder Orange, wirken im Druck oft blass oder bräunlich.
Eine digitale Voransicht ist daher niemals farbtreu und nicht verbindlich. Um zu sehen, wie eine Farbe auf dem jeweiligen Medium wirkt, braucht es immer einen Probedruck. Und selbst danach können im laufenden Druckprozess noch Abweichungen entstehen.
Um eine gewisse Farbtreue gewährleisten zu können – was gerade für Unternehmen mit Corporate Identity oft entscheidend ist – gibt es die Möglichkeit, mit Sonderfarben zu drucken. Sonderfarben (auch Schmuckfarben, Volltonfarben oder Spotcolors genannt) sind spezielle Druckfarben, die nicht aus den vier CMYK-Grundfarben gemischt, sondern als fertig angemischte Farbe aufgetragen werden. Sie ermöglichen eine exakte Farbwiedergabe, hohe Farbbrillanz und spezielle Effekte wie Metallic (Gold/Silber) oder Neon und sind essenziell für konsistente Markenfarben. Die zwei gängigen Sonderfarben-Systeme sind Pantone und HKS.
Pantone (PMS, Pantone Matching System)
HKS (Warenzeichenverband)
Weitere Sonderfarben-Systeme
Generell empfiehlt es sich, schon beim Erstellen eines Firmenlogos oder beim Festlegen von Firmenfarben auf Sonderfarben in Pantone oder HKS zurückzugreifen. Eine individuell festgelegte Sonderfarbe ermöglicht eine konsistente und unverwechselbare Darstellung über alle Medien hinweg. Der Farbton ist durch ein festgelegtes Rezept so definiert, dass er immer gleich gemischt und bei jedem Anwender identisch verwendet wird. Firmenfarben in CMYK sind dagegen schwieriger zu reproduzieren: Schon eine leicht verstopfte Düse kann dazu führen, dass das Farbergebnis von der ursprünglichen Definition abweicht.